Drei Punkte und ein gutes Gefühl

Nach dem 0:3 am Samstag gegen den SV Bad Laer präsentieren sich die Giants am Sonntag gegen Schwerin deutlich besser und gewinnen zumindest eines der beiden Heimspiele

Mit einem guten Gefühl und zumindest drei Punkten beenden die TV Gladbeck Giants den Doppelspieltag in heimischer Halle. Gegen Schwerin gelang dem Team von Til Kittel ein 3:0-Erfolg.

TV Gladbeck Giants - SV Bad Laer -- 0:3 (11:25, 23:25, 25:7)

TV Gladbeck Giants - VCO Schwerin -- 3:0 (25:15, 25:19, 25:18)

Am Ende war es nur das Mikrofon des Hallensprechers, das nicht so recht funktionieren wollte. Ansonsten hatten die TV Gladbeck Giants am Sonntagabend keinen Grund, unzufrieden zu sein. Die Spielerinnen ließen sich von den Fans in der Artur-Schirrmacher-Halle nach dem letzten Heimspiel des Jahres feiern, Trainer Til Kittel war ebenfalls zufrieden mit der Leistung, die seine Schützlinge zuvor auf das Parkett gelegt hatten. Gegen den VCO Schwerin setzten sich die Giants mit 3:0 durch und nehmen neben den drei Punkten auch ein gutes Gefühl mit in die Trainingswoche, bevor das Auswärtsspiel in Leverkusen ansteht.

Giants dominieren Schwerin
Zugegeben, die Gäste aus Schwerin waren ersatzgeschwächt und ohne nominellen Mittelblock angetreten – die Giants wussten das aber auch gnadenlos effektiv auszunutzen. Angeführt von Kapitänin Katharina Friedrich und den starken Hannah Becker sowie Sarah Overländer dominierten sie Spiel und Gegner nahezu nach Belieben. Die Annahme, so oft in dieser Saison ein Manko der Giants, funktionierte, mit den Aufschlägen setzten die Gastgeber Schwerin ebenfalls unter Druck. „Es war schön anzugucken“, stellte auch Til Kittel fest.

Zu keinem Zeitpunkt geriet der Sieg in Gefahr und ließ so auch den schwachen Auftritt am Tag zuvor gegen den SV Bad Laer zumindest kurz in Vergessenheit geraten. „Wir haben nicht befreit aufgespielt, außerdem war der Gegner auch besser“, blickte Kittel auf die 0:3-Niederlage am Samstagabend zurück.

Kittel nicht vollends zufrieden
Vor allem im ersten Satz hatten die Giants keine Chance, die Durchgänge zwei und drei gestalteten sich ausgeglichen – jeweils aber mit dem besseren Ende für den Aufsteiger. „Das, was uns am Sonntag gegen Schwerin gelungen ist, konnten wir gegen Bad Laer nicht umsetzen“, zog Kittel einen Vergleich zwischen den beiden Heimspielen.

Unter dem Strich war der Übungsleiter deshalb auch nicht komplett zufrieden. „Mindestens ein Punkt mehr hätte es schon sein dürfen“, stellte er heraus. Auch wenn er stets betont, nicht auf die Tabelle zu schauen, hätte mit Blick auf selbige ein Sieg gegen Bad Laer gut getan. Die Gladbecker liegen nämlich nach dem Doppelspieltag weiterhin auf dem elften Rang, drei Punkte hinter dem Kontrahenten vom Samstag. Ein Sieg, und diese Konstellation hätte sich geändert.

Nun aber richtet sich der Blick bereits nach vorne, auf die beiden letzten Spiele des Jahres in Leverkusen und Stralsund. „Zumindest gehen wir nach dem Sieg gegen Schwerin mit einem guten Gefühl aus diesem Wochenende“, merkte Til Kittel an. Das soll die Giants nun durch die Woche tragen, ehe am es zum Tabellendritten geht. Um dort vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.

Wochenendkader: Adolph, Becker, Borkenhagen, Döhnert, Emming, Friedrich, Janssen, Möller, Overländer, Paß, Röwer

WAZ - 27.11.2017, Maximilian Lazar


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