Meis zieht es in den Norden

20 Jahre junge Zuspielern hat sich dem VT Hamburg angeschlossen

Liasnne Meis jubelt in der nächsten Meisterschaftsrunde nicht mehr für die Giants, sondern für das Volleyball-Team aus Hamburg. Foto: Susanne Schürkamp

Eine vierte Spielerin hat den Giants jetzt servus gesagt: Lisanne Meis zieht es, wie der TV Gladbeck auf seiner Facebookseite mitteilt, in den Norden. Die 20-jährige Zuspielerin wird in der neuen Saison für den TVG-Zweitligakonkurrenten Volleyball-Team Hamburg auflaufen.

Etwas Neues sehen
Den Fans der Blau-Weißen, die sich nach den Abgängen von Courtney Windham (Karriereende), Lisa Thomsen (wechselt zum USC Münster in die Erste Liga), Sina Kostorz (wechselt zu den Skurios Volleys Borken in die Zweite Liga) und Meis vielleicht Sorgen um die Zukunft der Giants machen, versucht der TVG zu beruhigen. „In Kürze“, kündigt der Klub an, werde öffentlich gemacht, „was sich noch so tut und wer neu zur Mannschaft stößt“.

Warum der Wechsel? Dazu Lisanne Meis: „Ich habe mich für Hamburg entschieden, weil ich etwas Neues sehen möchte und von dem Konzept und den Strukturen überzeugt bin. Persönlich sehe ich hier die Chance mich sportlich weiterzuentwickeln und natürlich möchte ich mit dem VTH in der nächsten Saison weiter oben in der Tabelle stehen. Das ist ja auch das gemeinsame Ziel aller Beteiligten.“

Jan Maier, der Trainer der Hansestädter, sagt: „ Mit Lisanne ist es uns gelungen, eine Zuspielerin nach Hamburg zu holen, die mit ihren 20 Jahren schon fünf Jahre 2.Liga Erfahrung mitbringt und deren Blick, genau wie auch unser Blick, eindeutig nach oben geht.“

Zwei von den erwähnten fünf Jahren in der Zweiten Liga hat Lisanne Meis für den TVG absolviert. Vor ihrem Wechsel an die Adenauer-Allee war das Talent für die Zweitvertretung des USC Münster am Ball.

Anno 2015, als sie zu den Blau-Weißen wechselte, hatte Meis gesagt: „Jetzt wollte ich den großen Schritt in die Volleyball-Welt wagen und bin beim TV Gladbeck gelandet.“ Über den TVG hatte sie nur Gutes gehört und zu erzählen: „Der TV Gladbeck wirkte für mich immer schon sehr professionell. In der Mannschaft wird konzentriert gearbeitet und sie hat ein Saisonziel, das sie unbedingt erreichen will. Man bekommt von außen schon einiges mit und ich denke, in Gladbeck wird eine sehr gute Arbeit mit Jugendlichen geleistet. Das macht einen Verein schon aus, wenn auch auf jüngere Spielerinnen gesetzt wird.“

WAZ - 02.06.2017, Thomas Dieckhoff


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